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Es gibt zwei unterschiedliche Darstellungen dieser Psychometrie:
Manche Autoren schränken die psychometrischen Möglichkeiten ein auf das Erfassen von psychischen Inhalten des Vorbesitzers eines Induktors bis zu dem Zeitpunkt, als dieser das psychometrische Objekt aus der Hand gab.
Dagegen treten offensichtlich Sensitive wie Croiset mittels des Induktors im Moment des Betrachtens oder Berührens in einen telepathischen Rapport mit der Zielperson, und manchmal enthalten die Aussagen sogar präkognitive Elemente.
Andere Autoren schließen die Telepathie aus und beschränken die Psychometrie auf Hellsehen und Präkognition oder, wie Driesch, nur auf die Retrokognition.
Weitere Unterscheidungen beziehen sich auf das psychometrische Objekt. Es kann ein lebloser, aber auch ein organischer Gegenstand sein. Es kann einem Menschen gehört haben, aber auch eine Gesteinsprobe oder Ãhnliches aus vormenschlicher Zeit sein. (Wird in diesem letzteren Fall die Beschreibung einer frühen geologischen Epoche geliefert, so handelt es sich nicht nachweisbar um Hellsehen: Es kann eine reine Leistung der Phantasie sein, sobald sich aber die Schilderung verifizieren lässt, ist die gemachte Erfahrung auch Inhalt der Psyche eines anderen Menschen, und damit wäre Telepathie eine mögliche Erklärung.).
Die Vermutung, dass jedes Objekt ein Energiefeld besitzt, in dem sich Spuren seiner Geschichte finden, die der Sensitive erspürt, wird spätestens dann problematisch, wenn der Induktor z. B. die Fotografie der Zielperson ist.
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